Finanzglossar

A

ABS

Siehe Asset-Backed-Securities.

Absatzfinanzierung

Ein Hersteller oder Händler bietet seinen Kunden im Rahmen des Vertriebes seiner Produkte und Leistungen die passende Finanzierung an. Diese kann durch eine Vertriebleasing-Partnerschaft mit einem externen Dienstleister (Leasinggesellschaft) oder einer firmeneigenen Dienstleistung erbracht werden.

ACE

ACE steht für Accounting and Controlling Engine.

Aktivierung

Nach den Standardverträgen der Leasing-Gesellschaften wird das Leasing-Objekt wirtschaftlich, rechtlich und steuerlich dem Leasing-Geber zugerechnet, der es aktiviert und nach den steuerlichen Richtlinien abschreibt. Eine Aktivierung beim Leasing-Nehmer (Mieter) erfolgt somit nicht. Wird jedoch das Leasing-Objekt dem Leasing-Nehmer zugerechnet, z. B. wenn die Kriterien des entsprechenden Leasing-Erlasses im Leasing-Vertrag nicht gegeben sind, erfolgt die Aktivierung des Objektes beim Leasing-Nehmer. Der Leasing-Geber hat dann entsprechend eine Kaufpreis-Forderung in seinen Büchern auszuweisen.

Amortisation

Planmäßige Tilgung einer langfristigen Schuld/Verbindlichkeit bzw. die Abschreibung dieser.

Anlagenleasing

Anlagenleasing bezeichnet die Finanzierung von mobilen Investitionsgütern.

Annuität

Die Kalkulation der Leasingraten durch die Leasinggesellschaften erfolgt durchweg annuitätisch, d.h. bei gleichbleibenden bzw. degressiven oder progressiven Periodenzahlungen ist der Zinsanteil anfangs sehr hoch, der Tilgungsanteil sehr niedrig. Dieses Verhältnis kehrt sich zum Ende der Leasinglaufzeit hin um.

Anschaffungskosten

Anschaffungswert, Rechnungswesen: tatsächliche Ausgaben (Aufwendungen), die der Bilanzierende leistet, um ein Wirtschaftsgut zu erwerben. Die Anschaffungskosten sind die Grundlage für die Aktivierung/ Bilanzierung bei der Leasing-Gesellschaft.

Application Service Providing (ASP)

Applications Service Providing ist die zentrale Bereitstellung und Ausführung von vorkonfigurierten, serverbasierten Softwarelösungen und der damit verbundenen Dienstleistungen für eine Vielzahl von Kunden über ein Global Electronic Data Interchange (GEDI) Netzwerk auf Basis nutzungsabhängiger Preise.

Asset Securitization & Placement

In einer Asset Securitization werden Cashflows aus bestimmten Vermögensgegenständen unmittelbar für Tilgung und Zinszahlung einer Finanzierung herangezogen. Die Vermögensgegenstände werden gebündelt an eine nicht konsolidierte Zweckgesellschaft verkauft, die den Kaufpreis mit Asset Backed Securities refinanziert. Je präziser sich zukünftige Cashflows einschätzen lassen, desto kostengünstiger wird dabei die auf die Cash Flows gestützte Asset Backed Finanzierung sein.

Asset-Backed-Securities (ABS)

Vielzahl möglichst gleichartiger Forderungen (Forderungsportfolio). Der Verkauf von ABS dient dem Zweck der Liquiditätsbeschaffung, Forderungen mit Zahlungszielen von 30 - 90 Tagen sind die Regel. ABS ist eine moderne Form der Unternehmensfinanzierung und kann als Substitut für den klassischen Kredit angesehen werden. Neben einer Erhöhung der Liquidität des Unternehmens und den in der Regel wettbewerbsfähigeren Finanzierungskosten stellen die bilanzneutrale Behandlung sowie die Diversifikation der Mittel einen nicht unwesentlichen Aspekt dar. Zur Besicherung der wertpapierunterlegten Kredite wurden Finanzinstrumente, die als mit Finanzaktiva (Asset) besicherte (Backed) Wertpapiere (Securities) bezeichnet werden, konstruiert.

Ausfallrisiko

Gefahr des teilweisen oder vollständigen Verlustes von Forderungen allgemein sowie von Forderungen und Kursverlusten bei Wertpapieren, hervorgerufen durch Insolvenz oder Insolvenzgefährdung des Schuldners.

Auslaufende Leasing-Verträge

Meist informiert die Leasing-Gesellschaft den Leasing-Nehmer (bei Vertriebs-Leasing auch den Lieferanten) mehrere Monate vor Auslauf des Leasing-Vertrages über das bevorstehende Vertragsende, um ohne Zeitdruck mit dem Leasing-Nehmer bzw. mit dem Vertriebspartner (Vertriebs-Leasing) eine Abstimmung über die Anschlussverwertung des Leasing-Objektes zu erzielen. Verschiedene Möglichkeiten werden praktiziert: Abschluss eines Verlängerungs-Vertrages, Ausübung einer Kaufoption, Kauf des Objektes durch den Leasing-Nehmer (z.B. Leasing-Geber übt Andienungsrecht aus), Rückgabe des Objektes (Rückgabepflicht) und Verwertung durch den Leasing-Geber/Lieferanten auf dem Markt.

B

B2B

Siehe Business to Business.

Barwert

Heutiger (augenblicklicher) Wert eines in der Zukunft liegenden Cash Flows (fällige Forderungen etc.). Der Barwert wird durch Abzinsen der bis zum Fälligkeitstermin noch anfallenden Zinsen, z. B. einer Forderung, des Tilgungsbetrages (Cash Flow) und der Refinanzierungskosten ermittelt. Der Barwert ist ein auf einen beliebigen Zeitpunkt transponierter Betrag. Dies kann durch Auf- (Barwertzeitpunkt liegt in der Zukunft) oder Abzinsung (Barwertzeitpunkt liegt in der Vergangenheit) erfolgen.

Benchmark

Auch: Vergleichsindex, Vergleichsmaßstab Als Benchmark bezeichnet man wichtige Referenzwerte, die als Vergleich zu eigenen Investments oder für die Performance von Investmentfonds verwendet werden (z. B. DAX).

Bilanzneutralität

Leasingverträge mit dem Recht der Aktivierung beim Leasing-Geber sind grundsätzlich bilanzneutral und erscheinen somit nicht in der Bilanz des Leasing-Nehmers. Dieser hat lediglich die Leasing-Aufwendungen in seiner Gewinn- und Verlustrechnung als Betriebsausgaben zu verbuchen.

Bonität

Kreditwürdigkeit und Zahlungsfähigkeit eines Schuldners bzw. die Sicherheit einer Geldforderung.

Business to Business (B2B) - Marktplatz

Elektronischer Handel von Waren oder Dienstleistungen zwischen Unternehmen über das Internet. B2B-Plattformen sind u.a. Warenbörsen und Großhandelsangebote im Internet. Siemens Financial Services bietet hierfür die umfassende Finanzlösung Capaxx an.

C

Carve Out

Siehe Spin Off.

Cash Flow

(wörtlich: Liquiditäts-Zufluss), Umsatzüberschuss, Finanzüberschuss: wird als Nettozugang an flüssigen Mitteln aus der Umsatztätigkeit und anderen laufenden Operationen innerhalb eines Zeitraumes interpretiert. Gebräuchliche, aussagefähige Kennzahl zur Beurteilung der Finanzlage einer Gesellschaft und zur Aktienbewertung. Der Cash Flow wird aus dem Jahresabschluss eines Unternehmens abgeleitet.

Commercial Paper (CP)

Inhaberschuldverschreibungen mit einer Laufzeit von sieben Tagen bis zwei Jahre (in der Praxis 30-90 Tage), die nicht börsennotiert sind. Das Mindestvolumen liegt bei 0,5 Mio. EUR. Ihr Vorteil im Vergleich zu anderen Anlageformen im Geldmarkt liegt in ihrer Handelbarkeit.

Computer-Leasing

Geprägt von schneller Innovation und dem damit einhergehenden Werteverfall, auch Down-Sizing genannt, sowie durch die weitere Zunahme des Softwareanteils.

Credit Portfolio Management (CPM)

Kauf kurz-, mittel- und langfristiger Forderungen. Der Kunde behält als Verkäufer seiner Produkte und Leistungen den vollständigen Kontakt zu seinen Kunden und verlagert gleichzeitig das Bonitätsrisiko auf CPM.

Cross-border-modelle

Leasinggeschäfte, bei denen Leasinggeber und Leasingnehmer in verschiedenen Ländern ansässig sind.

D

Dauer des Leasingvertrages

Die Dauer des Leasing-Vertrages richtet sich nach den Vorschriften der Leasing-Erlasse. Danach darf die Grundmietzeit nicht mehr als 90 % und nicht weniger als 40 % der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Leasing-Objekte nach amtlicher linearer Abschreibung betragen. Ausnahmen bilden kündbare Leasing-Verträge. Die kalkulatorische Laufzeit dieser Verträge kann nach oben hin frei vereinbart werden; allerdings setzen die Bonitätskriterien Grenzen.

DCF (Discounted Cash Flow)

Form der Unternehmensbewertung, die den Wert eines Unternehmens anhand des zukünftig zu erwartenden Liquiditätsüberhangs, der frei bzw. für Ausschüttungen oder Investitionen verwendet werden kann, misst.

E

Economic Value Added (EVA)

EVA ist die Bezeichnung für eine Wertmarge (Unternehmenskennzahl) multipliziert mit dem von einem Unternehmen innerhalb einer Periode eingesetzten Kapitals.

Eigenkapitalinvestitionen

Entwicklung und Finanzierung von Infrastrukturprojekten, bei denen sich das Unternehmen gleichzeitig mit Eigenkapital engagiert. Ziel dieses Engagements ist die Einnahme jährlicher Dividenden und die Teilhabe an einer langfristigen Wertsteigerung der Investition.

F

Factoring

Laufender Ankauf kurzfristiger Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch eine sogenannte Factoring-Gesellschaft. Factoring dient dabei als eine Finanzierungsform, durch die sich Unternehmen Liquidität beschaffen können. Dazu tritt ein Unternehmen oder ein Kunde Forderungen aus Warenlieferungen an diese Factoring-Gesellschaft ab, und erhält daraufhin eine Bevorschussung des Forderungsbetrages.

Fast Close

Bestreben von Unternehmen, den Zeitraum zwischen Buchungsschluss einer Rechnungsperiode und Veröffentlichung der Bilanz, GuV sowie der Kapitalflussrechnung soweit wie möglich zu verkürzen.

Financial Enterprising

Dienstleistungsansatz von Siemens Financial Services; bindet nicht nur die eigenen Stärken und Kompetenzen in den Leistungsprozess ein, sondern macht auch die Kunden, die Kunden der Kunden, sowie weitere Banken, internationale Finanzinstitutionen und Spezialisten zu Partnern.

Financial Value Chain

Finanzielle Wertschöpfungskette. Abbildung des geldmäßigen Werte- und Datenflusses einer Unternehmung von der Erfassung (Buchung), über Abschlüsse (Bilanz, GuV, Cashflow), Reports (Controlling) und Unternehmensbewertungen (DCF) bis zu Wettbewerbsvergleichen (Rating).

Forderungsfinanzierung

Kauf kurz-, mittel- und langfristiger Forderungen. Der Kunde behält als Verkäufer seiner Produkte und Leistungen den vollständigen Kontakt zu seinen Kunden und verlagert gleichzeitig das Bonitätsrisiko auf Credit Portfolio Management.

Full-pay-out

Hierunter versteht man, dass die Gesamtinvestitionskosten des Leasinggebers samt seiner Zins- und Verwaltungsaufwendungen sowie sein Gewinn durch die fest vereinbarten Zahlungen des Leasingnehmers und gegebenenfalls durch Zahlungen oder werthaltige Garantien von Dritten realisiert werden. Wenn nur Teile dieser vom Leasinggeber benötigten Mittel eingespielt werden, liegt ein "Non-pay-out" bzw. Teilamortisationsvertrag vor.

I

IAS (International Accounting Standards)

Rechnungslegungsregeln mit numerischer Bezeichnung (IAS 1 bis IAS 32), die vom IASC (International Accounting Standards Committee) erlassen wurden. Maßgebliche Zielsetzung der Rechnungslegung ist die Darlegung entscheidungsorientierter Informationen für einen breiten Kreis von Jahresabschlussinteressenten unter Einhaltung der Rahmengrundsätze Verständlichkeit, Entscheidungsrelevanz, Vergleichbarkeit sowie Zuverlässigkeit.

Initial Public Offering (IPO)

Erstmaliger Börsengang eines Unternehmens mit Publikumsöffnung (eine breite Öffentlichkeit bekommt die Möglichkeit, durch den Kauf von Aktien in das Unternehmen zu investieren).

Insolvenz

Siehe Zahlungsunfähigkeit.

IT Leasing

Finanzierung von High Tech Equipment, die den kontinuierlichen Gebrauch in Kombination mit Software, Training, Installation und Wartungskosten sicherstellt. Nach dem Ende des Leasingvertrages gibt es verschiedene Möglichkeiten, darunter Weiterführung des Gebrauchs als Miete, Upgrade des Systems als Teil des Leasingangebots oder Ende des Leasings.

K

Kalkulatorische Laufzeit

Die kalkulatorische Laufzeit ist jene Zeitspanne, in der die volle oder teilweise Rückführung (Voll- oder Teilamortisation) des Leasinggegenstandes erfolgt.

Kaufoption

Ein Optionskontrakt, der den Käufer berechtigt, eine bestimmte Anzahl der zugrunde liegenden Basiswerte zu einem festgelegten Kurs bis zu oder an einem bestimmten Zeitpunkt zu kaufen (physische Lieferung) oder die Differenz zwischen dem Tagesendbewertungskurs des Basiswertes und dem Ausübungspreis bis zu seinem festgesetzten Zeitpunkt zu erhalten (Barausgleich).

Kommunal-Leasing

Das wesentliche Merkmal des Kommunal-Leasing ist, dass die öffentliche Hand (Bund, Länder, Städte, Gemeinden, aber auch deren Regiebetriebe) als Leasing-Nehmer auftritt. Die Alternative, öffentliche Investitionen über Leasing zu realisieren, gewinnt insbesondere aufgrund knapper Haushaltskassen weiter an Bedeutung.

L

LBO (Leveraged Buy Out)

Übernahme eines Unternehmens durch außenstehende oder betriebszugehörige Investoren. Kennzeichnend für diese Art des Unternehmenserwerbs ist, dass dafür nur wenige Eigenmittel eingesetzt werden. Der Großteil des für den Unternehmenskauf benötigten Kapitals wird durch Bankkredite und/oder die Emission von Anleihen (wegen des z. T. hohen Risikos sind diese Bonds i. d. R. hochverzinslich und werden auch Junk Bonds) beschafft.

Leasing-Fähigkeit

Als "leasingfähig" bezeichnet man Objekte, die als selbständige materielle Wirtschaftsgüter genutzt werden können, fungibel sind und die Eigenschaft der Drittverwendbarkeit haben.

Leasing-Geber

Die Leasinggesellschaft. Sie kauft das Leasingobjekt beim Lieferanten und stellt dieses dem Kunden gegen Entgelt zur Verfügung.

Leasing-Nehmer

Er nutzt das Leasingobjekt und bezahlt dafür ein festgelegtes Entgelt an den Leasinggeber.

Leasingrate

Besteht aus einer Tilgungs- und einer Zinskomponente sowie der darauf entfallenden Umsatzsteuer.

M

M&A (Mergers and Acquisitions)

Vermittlung von Käufen und Verkäufen von Unternehmen oder Unternehmensteilen. Englische Bezeichnung für Fusion & Übernahme. Der Begriff bezeichnet eine Abteilung der Banken, die sich u.a. der Beratung von Unternehmen bei Fusionen und Übernahmen widmet.

Mahnwesen

Siehe Forderungsfinanzierung.

MBI (Management Buy In)

Übernahme eines Unternehmens durch ein fremdes Management.

MBO (Management Buy Out)

Übernahme eines Unternehmens durch die bereits im Unternehmen tätigen Manager.

Mietkauf

Entspricht wirtschaftlich einem Ratenkauf, bei dem mit jeder Rate eine größere Anwartschaft auf das Eigentum begründet wird. Das Mietkaufobjekt wird in der Bilanz des Mietkäufers aktiviert.

Multiples

Branchen- und unternehmensspezifische Kennzahlen, die in einem engen Verhältnis zum Unternehmenswert stehen. Ein Umsatz-Multiple von 4 bedeutet etwa, dass der Unternehmenswert dem 4fachen des Jahresumsatzes entspricht.

O

Operating-Leasing

Bei dieser Variante steht der Mietaspekt im Vordergrund, d.h. der Eigentumserwerb ist nicht beabsichtigt. Oftmals sind Wartung bzw. Service eingeschlossen.

P

PAD

PAD steht für Planning and Analyzing Datawarehouse.

Peer Group Benchmarking

Vergleich des Unternehmens mit der Gruppe seiner relevantesten Wettbewerber auf der Basis branchenspezifischer Kennzahlen und Durchschnittswerte.

Private Equity

Im Gegensatz zu Public Equity, Beteiligung an einem privaten - nicht börsennotierten - etablierten Unternehmen.

Projekt- und Exportfinanzierung

Projekt- und Exportfinanzierung Das Geschäftsgebiet Project & Export Finance der Siemens Financial Services "liefert" alles, was zur Finanzierung eines Projektes oder zur finanziellen Begleitung im Rahmen einer Auftragserteilung benötigt wird.

R

Ratio Analysis

Darstellung des Unternehmenserfolgs im Zeitablauf anhand ausgewählter Kennziffern aus der Bilanz, der GuV sowie der Kapitaflussrechnung.

Restwert

Hiermit bezeichnet man den tatsächlichen oder kalkulierten Wert des Leasing-Objektes nach Ablauf oder bei vorzeitiger Auflösung des Leasing-Vertrages.

Risiko- und Vorsorgemanagement

Firmenfinanzierte Versicherungslösungen als Baustein der Beschäftigungspolitik. Dabei bildet die Absicherung auf Dienstreisen, bei Abordnungen und Versetzungen, wie z. B. bei Unfall, Krankheit oder Beschädigung/Verlust des privaten Reisegepäcks, den Schwerpunkt der betrieblichen Risikoabsicherung für Mitarbeiter.

S

SEC (Securities and Exchange Commission)

Die SEC ist die oberste Wertpapier- und Börsenkommission der USA, die den gesamten US-Wertpapiermarkt beaufsichtigt.

Software-Leasing

Anders als bei Leasing-Verträgen für materielle Objekte erwirbt das Leasing-Unternehmen von den Lieferanten bzw. Lizenzgebern der Software nicht das Eigentum, sondern nur die Nutzungsrechte an der Software.

Spin Off

Der Begriff kommt aus dem Englischen und bedeutet "ausgliedern". Wenn sich ein Unternehmen von einer bestimmten Sparte trennt und diese verkauft oder eine Tochtergesellschaft gründet, nimmt es ein Spin Off vor. Oft bringt das Unternehmen eine so entstandene Tochter auch an die Börse.

T

Treasury & Financing Services

Wenn während der Laufzeit des Leasing-Vertrages nur eine teilweise Amortisation der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten des Leasinggebers erreicht wird, wird von einem Teilamortisationsvertrag gesprochen. Hierbei wird die Vollamortisation erst durch die Ausübung des Andienungsrechts durch den Leasinggeber gegenüber dem Leasingnehmer oder durch eine entsprechende Verlängerung oder durch Verkauf des Objektes durch den Leasinggeber an einen Dritten erreicht.

TYCAP

TYCAP (unser Produktname) steht für Treasury Consulting & Applications

U

US-GAAP

Firmen, die an einer amerikanischen Börse notiert sind, müssen ihren Konzernabschluss nach den Regeln des US-GAAP (= General Accepted Accounting Principles) machen. Deutsche Firmen, die international ausgerichtet sind oder auf Kapital aus den USA angewiesen sind, bilanzieren inzwischen auch nach US-GAAP.

V

Vendorenprogramme

Siehe Vertriebs-Leasing.

Venture Capital

Englische Bezeichnung für Wagniskapital. Darunter versteht man Beteiligungskapital für wachstumsträchtige, eher kleine und mittelständische Unternehmen, die in innovative Technologien, wie z. B. Umweltschutz oder Computersysteme investieren. Häufig findet in diesem Zusammenhang eine Venture Capital-Finanzierung durch ein Kreditinstitut begleitender Managementberatung statt.

Veräußerungserlös

Der Veräußerungserlös des Leasing-Gegenstandes steht grundsätzlich dem Leasing-Geber als Eigentümer zu. Hiervon können abweichende Vereinbarungen getroffen werden, insbesondere, wenn sich der Leasing-Nehmer zum Abschluss eines Folgevertrages entschließt.

Vertriebs-Leasing

Vertriebsleasing (Vendorenprogramme) ist eine von mehreren Möglichkeiten der Partnerschaft zwischen Leasing-Unternehmen und Herstellern/Händlern. Diese Form der Kooperation ist für Hersteller/Händler ein sinnvolles Mittel der Absatzförderung und gilt für die Leasing-Unternehmen als „Multiplikator" für die Erschließung neuer Märkte und Kundenkreise.

W

Weighted Average Capital Costs (WACC)

WACC sind die "durchschnittlich" gewichteten Kapitalkosten.

Z

Zahlungsunfähigkeit

Insolvenz: Das auf Mangel an Zahlungsmitteln beruhende, nach außen erkennbare, voraussichtlich dauernde Unvermögen eines Schuldners, seine fälligen Geldschulden noch im wesentlichen zu erfüllen.

Zahlungsverzug

Der Schuldner gerät in Zahlungsverzug, wenn er nach Fälligkeit trotz Mahnung nicht leistet. Ist für die Leistung ein kalendermäßiges Datum bestimmt, so gerät er bei Nichtleistung bis zu diesem Datum auch ohne Mahnung in Zahlungsverzug.

Hilft Ihnen diese Information?